Religionslandschaft Schweiz

Die Veränderung der Religionslandschaft
in der Schweiz

religiös vielfältig

Die Veränderung der Religionslandschaft der SchweizReligiöse Vielfalt und zunehmende Konfessionslosigkeit

An den wesentlichen Entwicklungen, die die religiöse Landschaft in der Schweiz bereits seit mehreren Jahrzehnten prägen und verändern, hat sich auch mit den neusten Zahlen nichts geändert. Die Dominanz der beiden grossen Landeskirchen nimmt weiter langsam aber stetig ab, während die Zahl der Konfessionslosen noch einmal deutlich gestiegen ist.

Die Veränderung der Religionslandschaft der SchweizLeichte Zunahme der religiösen Pluralisierung

Die religiöse Pluralisierung in der Schweiz hat im letzten Jahrzehnt weiter zugenommen. Im Jahr 2018 gehörten etwa 12% der Bevölkerung einer anderen Religionsgemeinschaft oder Konfession als den beiden grossen Kirchen an. Leicht zugenommen hat seit 2000 der Anteil der Muslime, die nach den beiden Hauptkonfessionen die grösste religiöse Gruppe bilden. 5.3 Prozent der Bevölkerung zählen sich zu einer islamischen Gemeinschaft. Ebenfalls etwas zugenommen oder stabil geblieben hat der Anteil der kleineren christlichen Kirchen (5.6%) und der anderen Religionsgemeinschaften (1.4%).

Grafik 1.34: Ständige Wohnbevölkerung (seit 1970 ab 15 Jahren) nach Religionszugehörigkeit seit 1910

Anmerkung: (1) 1900 bis 1970: “Evangelisch-reformiert ” inkl. Anhänger christlicher Sondergemeinschaften. Ab 1970 nur die öffentlich-rechtlich anerkannte Evangelisch-reformierte Kirche. (2) 1910-1920: inkl. Christkatholische Kirche. (3) Ab 1960 “Andere christliche Glaubensgemeinschaften” inkl. Christkatholische Kirche, Christlich-orthodoxe Kirchen sowie andere evangelische Kirchen, wie z.B. Methodistische Kirchen, Neuapostolische Kirchen. (4) “Islamische Glaubensgemeinschaften”, “Ohne Religionszugehörigkeit” und “Religion/Konfession unbekannt” werden ab 1960 separat erfasst.
Weiter: 1970-2000 : Daten wurden mit der Strukturerhebung ab 2010 harmonisiert; die betrachtete Bevölkerung ist die ständige Wohnbevölkerung. Damit sind Personen ab dem vollendeten 15. Altersjahr gemeint, die in der Schweiz seit mindestens 12 Monaten in einem Privathaushalt leben. Nicht befragt wurden Diplomaten, internationale Funktionäre und deren Familienangehörige. Ab 2010: Daten kommen aus einer Stichprobenerhebung. Das Vertrauensintervall zeigt die Genauigkeit der Resultate. Es wird in Prozentpunkten ausgedrückt.

Tabelle 1.1: Wohnbevölkerung ab 15 Jahren (1970–2018) nach religiöser Zugehörigkeit in Prozent

Religionsgemeinschaft197019801990200020102015201620172018
Römisch-katholische Kirche46.746.246.242.338.637.336.535.935.2
Evangelisch-reformierte Kirche48.845.339.633.92824.924.523.823.1
Andere christliche Kirchen22.23.44.35.55.85.95.95.6
Jüdische Glaubensgemeinschaften0.40.30.20.20.20.20.30.30.2
Islamische Glaubensgemeinschaften0.20.71.63.64.55.15.25.45.3
Andere Religionsgemeinschaften0.10.20.30.71.11.41.41.41.3
Konfessionslose1.23.97.511.420.123.924.92628.0
Ohne Angabe0.41.21.13.621.31.31.41.4
Anmerkung: 1970-2000 : Daten wurden mit der Strukturerhebung ab 2010 harmonisiert; die betrachtete Bevölkerung ist die ständige Wohnbevölkerung. Damit sind Personen ab dem vollendeten 15. Altersjahr gemeint, die in der Schweiz seit mindestens 12 Monaten in einem Privathaushalt leben. Nicht befragt wurden Diplomaten, internationale Funktionäre und deren Familienangehörige. Quellen: 1970-2000: Volkszählung (VZ); ab 2010: Strukturerhebung, BFS.

Die Katholische Kirche
relativ stabil

Die Veränderung der Religionslandschaft der SchweizDie Katholische Kirche ist relativ stabil in der Mitgliederentwicklung

Die römisch-katholische Kirche hat demnach seit dem Jahr 2000 Anteile verloren, die evangelisch-reformierte Kirche in einem etwas stärkeren Ausmass. Auf den ersten Blick erstaunt deshalb vielleicht, dass die Zahl der katholischen Kirchenmitglieder insgesamt dennoch relativ stabil geblieben ist, ja in verschiedenen Kantonen sogar leicht zugenommen hat. Dies erklärt sich in erster Linie durch die starke Zuwanderung, die die Schweiz im letzten Jahrzehnt erlebt hat.

Die Veränderung der Religionslandschaft der SchweizZunehmende konfessionelle Durchmischung der Kantone

Die konfessionelle Durchmischung der Kantone hat sich aufgrund der inner- und zwischenstaatlichen Migration auch im letzten Jahrzehnt fortgesetzt. Zwar ist in den traditionell katholischen Kantonen der Zentralschweiz, im Tessin sowie in den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Freiburg, Wallis und Jura die konfessionelle Prägung nach wie vor deutlich erkennbar. Gleichzeitig ist gerade in diesen ländlichen Kantonen der Anteil der katholischen Kirche an der Bevölkerung besonders stark zurückgegangen

Tabelle 1.2: Katholische Wohnbevölkerung ab 15 Jahren nach Kantonen (1970-2018)

Kanton197019801990200020102015201620172018
Appenzell Innerrhoden823283339267931994789520930596619942
Appenzell Ausserrhoden8964973612524128371368613053127521272013815
Aargau144608157392180327179308182255182717181459180123178998
Basel Land615416890174719701196741666432626496195260449
Basel Stadt725595877641371386063125928183291852697525981
Bern109819112640128583126275129897135249132976134680132963
Freiburg104504114400131820133590141579154231154038154587153108
Genf128448140367143411131149131979127591125332123710123889
Glarus117201163312682115301255911928106611094911094
Graubünden549666016268489708427214375695716277208369075
Jura397134034344001425003961940617418134104739626
Luzern166225179709201470198706203212206702206909202698200773
Neuenburg453104334446860414363594034373316413143730034
Nidwalden150151787621964231542442723974245532418823118
Obwalden152861683119719206842200722510223132171021498
Schaffhausen163161458515621145471492215245153981601215022
Schwyz546316066470082745957959179540780887912777795
Solothurn914849159196659876938012380280765687630075137
St. Gallen164700176089195316190429190574188894189491185994179378
Tessin159682177672203040199204194530202463200714196376191052
Thurgau537435570764855657026789872939718167135373898
Uri207332242324794244012428323582237032404323463
Wallis130775149186178222183323193533203768201097199094200331
Waadt130013143961174937170201178101191850192594188110187210
Zug355714114347961506055119251365527915237451555
Zürich293870312293330856312517321647330740331174327112322438
Schweiz213842822857572539550248327225138492573443255064725244142491641
Anmerkung: 1970-2000 : Daten wurden mit der Strukturerhebung ab 2010 harmonisiert; die betrachtete Bevölkerung ist die ständige Wohnbevölkerung. Damit sind Personen ab dem vollendeten 15. Altersjahr gemeint, die in der Schweiz seit mindestens 12 Monaten in einem Privathaushalt leben. Nicht befragt wurden Diplomaten, internationale Funktionäre und deren Familienangehörige. Quellen: 1970-2000: Volkszählung (VZ); ab 2010: Strukturerhebung, BFS.

Grafik 1.1: Anteil Katholiken an der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren (1970-2018) in Prozent

Anmerkung: 1970-2000 : Daten wurden mit der Strukturerhebung ab 2010 harmonisiert; die betrachtete Bevölkerung ist die ständige Wohnbevölkerung. Damit sind Personen ab dem vollendeten 15. Altersjahr gemeint, die in der Schweiz seit mindestens 12 Monaten in einem Privathaushalt leben. Nicht befragt wurden Diplomaten, internationale Funktionäre und deren Familienangehörige. Quellen: 1970-2000: Volkszählung (VZ); ab 2010: Strukturerhebung, BFS.

Karte 1.1: Anteil Katholiken an der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren (2018) in Prozent

Quelle: Strukturerhebung BFS

Wird die Freiwilligenarbeit mitberechnet, erbringen die Zürcher Landeskirchen gemäss einer neuen Studie Leistungen von 62 Millionen Franken. 50 Millionen Franken bekommen sie jährlich vom Kanton. Deutlich sichtbar wird so der gesellschaftliche Mehrwert, den die Kirchen schaffen. Auch im Kanton Solothurn sind die freiwilligen sozialen Leistungen der Kirchen in einer Studie berechnet worden. Resultat: Sie entsprechen einem Lohngegenwert von jährlich rund 31 Millionen Franken.

in: Ohne Kirche müsste der Kanton einspringen, Südostschweiz, 19. Juli 2017.

Die evangelisch-reformierten Kirchen
stärker unter Druck

Die Veränderung der Religionslandschaft der SchweizDie evangelisch-reformierte Kirche hat deutlich an Mitgliedern verloren

Von der Zuwanderung hat die römisch-katholische Kirche stärker profitiert als die evangelisch-reformierte Kirche, welche im letzten Jahrzehnt auch in absoluten Zahlen Mitglieder verloren hat. Eine klar reformierte Prägung weist heute nur noch der Kanton Bern auf. Mit Werten von über 34% die deutlich grösste konfessionelle Gruppe bilden die Reformierten zudem nach wie vor in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Schaffhausen.

Grafik 1.2: Anteil Reformierte an der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren (1970-2018) in Prozent

Anmerkung: 1970-2000 : Daten wurden mit der Strukturerhebung ab 2010 harmonisiert; die betrachtete Bevölkerung ist die ständige Wohnbevölkerung. Damit sind Personen ab dem vollendeten 15. Altersjahr gemeint, die in der Schweiz seit mindestens 12 Monaten in einem Privathaushalt leben. Nicht befragt wurden Diplomaten, internationale Funktionäre und deren Familienangehörige. Quellen: 1970-2000: Volkszählung (VZ); ab 2010: Strukturerhebung, BFS.

Tabelle 1.6: Evangelische Wohnbevölkerung ab 15 Jahren nach Kantonen (1970-2018)

Kanton19701980199020002010201520172018
Appenzell Innerrhoden41462294411441162149610051306
Appenzell Ausserrhoden24193229512298520643184591830917'47817'068
Aargau147627159890165307155411147880137'373130'665128'154
Basel Land870909506196085874727988572'46572'50371'159
Basel Stadt983047644151741386102915627'29625'78825'013
Bern530593544870543339504612464998445'157433'799424'658
Freiburg175761961524204272463158830'03429'71429'565
Genf981918827768484549204210334'68933'88334'127
Glarus159271503114791130901118311'09510'85310'266
Graubünden523615612560968608735764254'89452'90753'032
Jura743168096669622956805'3035'3425'426
Luzern287793045033076323073432435'29634'58533'434
Neuenburg772946804459724493363546131'03429'57827'016
Nidwalden175224853299339234394'0983'8203'610
Obwalden81110731514184123512'3182'1592'279
Schaffhausen344453303831623280582584824'44023'80724'262
Schwyz5321744310218124541378515'38813'57214'093
Solothurn624336360265145591165305247'93647'94345'621
St. Gallen96744101424103708971419086888'38988'95386'355
Tessin148361710317437157231264812'39711'93911'586
Thurgau726947503578354770447692975'74673'87069'044
Uri1579159016751584992155213991912
Wallis6708825911039133561647516'58815'24415'006
Waadt244762239658228548200422165607152'724147'222145'514
Zug83401051812198134601452114'91214'27114'143
Zürich498438496496465110411242391612361'295353'332343'222
Schweiz223464322419102178185198672618276471'722'2221'675'6301'636'872
Anmerkung: 1970-2000 : Daten wurden mit der Strukturerhebung ab 2010 harmonisiert; die betrachtete Bevölkerung ist die ständige Wohnbevölkerung. Damit sind Personen ab dem vollendeten 15. Altersjahr gemeint, die in der Schweiz seit mindestens 12 Monaten in einem Privathaushalt leben. Nicht befragt wurden Diplomaten, internationale Funktionäre und deren Familienangehörige. Quellen: 1970-2000: Volkszählung (VZ); ab 2010: Strukturerhebung, BFS. Die Daten von Appenzell Innerrhoden und Uri sind nicht repräsentativ.

Karte 1.2: Anteil Reformierte an der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren (2018) in Prozent

Quelle: Strukturerhebung BFS

Die Konfessionslosen
eine wachsende Gruppe

Die Veränderung der Religionslandschaft der SchweizZunehmende Konfessionslosigkeit

Stark zugenommen hat im letzten Jahrzehnt vor allem die Zahl jener Personen, die keiner Religionsgemeinschaft angehören. Der Anteil der Konfessionslosen liegt mittlerweile bei 28%. Dabei gibt es jedoch grosse geografische Unterschiede. So bilden in den Kantonen Basel-Stadt (50.9%) und Neuenburg (48.9%) die Konfessionslosen bereits deutlich die grösste Gruppe.

Grafik 1.3: Anteil Konfessionslose an der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren (1970-2018) in Prozent

Anmerkung: 1970-2000 : Daten wurden mit der Strukturerhebung ab 2010 harmonisiert; die betrachtete Bevölkerung ist die ständige Wohnbevölkerung. Damit sind Personen ab dem vollendeten 15. Altersjahr gemeint, die in der Schweiz seit mindestens 12 Monaten in einem Privathaushalt leben. Nicht befragt wurden Diplomaten, internationale Funktionäre und deren Familienangehörige. Quellen: 1970-2000: Volkszählung (VZ); ab 2010: Strukturerhebung, BFS. Für den Kanton Appenzell Innerrhoden liegen nicht immer repräsentativen Daten vor.

Karte 1.3: Anteil Konfessionslose an der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren (2018) in Prozent

Quelle: Strukturerhebung BFS

Grafik 1.33: Die Religionszugehörigkeit in der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren (2018) in Prozent

Sprachregionen
markante Unterschiede

Die Veränderung der Religionslandschaft der SchweizSprachregionen – markante Unterschiede

In der deutschsprachigen Schweiz ist der Anteil an Konfessionslosen geringer als in der französischsprachigen Schweiz. Dort ist mehr als jeder Vierte konfessionslos. Die italienische Schweiz ist klar katholisch geprägt.

Grafik 1.4: Religionszugehörigkeit der ständigen Wohnbevölkerung 2018 ab 15 Jahren nach Sprachregionen in Prozent

 

Fünf grosse Schweizer Städte
Konfessionslosigkeit prägt

Die Veränderung der Religionslandschaft der SchweizKonfessionslosigkeit und Urbanität gehören zusammen

Allgemein gilt: Je städtischer ein Kanton geprägt ist, desto mehr Menschen bezeichnen sich als konfessionslos. In den fünf grössten Schweizer Städten liegt der Anteil der Konfessionslosen bei über 30%. In den Städten Genf, Lausanne, Zürich und Basel bilden sie bereits die grösste Gruppe. Die Reformierten haben ihre traditionell starke Stellung in den grossen Städten in den letzten Jahrzehnten hingegen weitgehend eingebüsst. Eine Ausnahme bildet Bern.

Grafik 1.5: Religionszugehörigkeit in den fünf grössten Schweizer Städten in Prozent der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren

Zürich

 

Bern

 

Basel

 

Lausanne

 

Genf

 

Anmerkung: 1970: Daten wurden mit der Strukturerhebung ab 2010 harmonisiert; die betrachtete Bevölkerung ist die ständige Wohnbevölkerung. Damit sind Personen ab dem vollendeten 15. Altersjahr gemeint, die in der Schweiz seit mindestens 12 Monaten in einem Privathaushalt leben. Nicht befragt wurden Diplomaten, internationale Funktionäre und deren Familienangehörige. Quellen: 1970: Volkszählung (VZ); ab 2010: Strukturerhebung, BFS.

Geburten und Heiraten
Veränderungen deutlich sichtbar

Die Veränderung der Religionslandschaft der SchweizReligiöse Vielfalt und zunehmende Konfessionslosigkeit

Wie stark sich die Religionslandschaft in der Schweiz in den letzten 40 Jahren verändert hat, zeigt auch die Entwicklung der Religionszugehörigkeit der Mütter von Neugeborenen sowie jener, die eine Ehe geschlossen haben. Waren 1970 noch fast alle Mütter von Neugeborenen entweder reformiert oder katholisch, so war dies 2012 nur noch in knapp zwei Drittel der Geburten der Fall. 12.5% der Mütter von Neugeborenen sind muslimisch, was gut die relativ junge Altersstruktur dieser Religionsgemeinschaft zum Ausdruck bringt ist. Untervertreten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind hingegen die Konfessionslosen (14.3%) und die protestantischen Kirchen (24.5%). Diese Daten liegen nur bis ins Jahr 2012 vor.

Grafik 1.6: Geburten nach Religionszugehörigkeit der Mutter (1970–2012)

 

Anmerkung: Ohne Geburten mit unbekannter Religionszugehörigkeit der Mutter, was 2012 in rund 11% der Geburten der Fall war. Bei den römisch-katholischen sind die christkatholischen Mütter eingeschlossen. Die protestantischen Mütter umfassen nicht nur die Mitglieder der evangelisch-reformierten Landeskirchen, sondern auch jene weiterer protestantischer Kirchen. Die Zugehörigkeit zur islamischen Religionsgemeinschaft wird erst seit Mitte der 1990er Jahre separat erfasst. Zuvor waren die Musliminnen Teil der Kategorie «Andere Religionen». Diese Daten liegen nur bis ins Jahr 2012 vor.

Grafik 1.7: Eheschliessende nach Religionszugehörigkeit (1972–2012)

 

Anmerkung: Ohne Personen mit unbekannter Religionszugehörigkeit, was 2012 bei fast 12% der Eheschliessenden der Fall war. Die protestantischen Eheschliessenden umfassen nicht nur die Mitglieder der evangelisch-reformierten Landeskirchen, sondern auch jene weiterer protestantischer Kirchen. Die Zugehörigkeit zur islamischen Religionsgemeinschaft wird erst seit Mitte der 1990er Jahre separat erfasst. Zuvor waren die Muslime Teil der Kategorie «Andere Religionen». Diese Daten liegen nur bis ins Jahr 2012 vor.