Freiwillige in der katholischen Kirche

Urs Winter-Pfändler
Vor über einem Jahr ist die Studie zu den sexuellen Übergriffen in der katholischen Kirche erschienen. Der Bericht erschütterte viele Menschen und veranlasste sie, der Kirche den Rücken zu kehren. Dies zeigt sich nun auch in den Zahlen. Die Zahl der Austritte hat sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.
Aber wie steht es um die Menschen, die sich in der Kirche freiwillig engagieren? Geht auch ihnen der «Schnauf» aus und ziehen sie sich zurück, beenden ihr freiwilliges Engagement für den Pfarreirat, als Jublaleiterin oder als Mitglied der Liturgie- oder Kindergottesdienstgruppe?
Um Antworten auf diese Frage zu erhalten, analysierten wir die Zahlen der vergangenen fünf Jahre zum Thema Freiwillige im Bistum St. Gallen (1). Ergänzt werden diese Zahlen mit der Anzahl Ministrantinnen und Ministranten der vergangenen zehn Jahre in der Deutschschweiz.
Fazit: Bei der Anzahl Pfarreirätinnen und -räte zeigt sich ein leichter Abwärtstrend, doch insgesamt (Total der Freiwilligen und freiwillige Jugendliche und junge Erwachsene) sind die Zahlen erfreulicherweise stabil (vgl. Grafik 1). Das Ergebnis deckt sich mit dem älteren Befund des Freiwilligenmonitors 2020, der noch vor der Pilotstudie zu sexuellem Machtmissbrauch in der katholischen Kirche in der Schweiz erschienen ist:
«Die Zahl der Freiwilligen bleibt erstaunlich stabil. In den vergangenen zehn Jahren kann weder ein markanter Rückgang noch ein klarer Anstieg von Freiwilligkeit festgestellt werden» (S. 9).
Über 5 pro 100 Katholikinnen und Katholiken engagieren sich in ihrer Kirche (Bistum St. Gallen). Im Kanton St. Gallen sind es etwas mehr Freiwillige pro 100 Katholikinnen und Katholiken als in den beiden Appenzell. Insgesamt sind die absoluten Zahlen etwas rückläufig. Ende 2023 engagierten sich rund 12’000 Personen im Bistum St. Gallen (Grafik 2). Diese dürfte mit positiven Erfahrungen in den lokalen kirchlichen Strukturen zu tun haben. Die Identifikation mit der lokalen Kirche besteht nach wie vor, auch wenn man dem kirchlichen und abstrakteren Gesamtgefüge mit gemischten Gefühlen entgegensteht.
Abbildung 1
Die höheren Schwankungen in den beiden Kantonen Appenzell lassen sich mitunter durch die geringen Fallzahlen miterklären.
Abbildung 2
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Ministrantinnen und Ministranten der Deutschschweiz (Grafik 3). Auch hier ist ein Rückgang in absoluten Zahlen über die vergangenen zehn Jahre zu verzeichnen, es zeigt sich jedoch kein Einbruch wegen der Studie zu den sexuellen Missbräuchen in der katholischen Kirche. Auch bei den Ministranten dürften die positiven Erfahrungen vor Ort den Ausschlag geben. Ob diese Konstanz sich in den nächsten Jahren hält, gilt es abzuwarten.
Den Freiwilligen, ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene gilt es Sorge zu tragen, um einer Exodus-Welle vorzubeugen. Nachstehend einige Inputs dazu:
Abbildung 3
Das Zusammenspiel von Freiwilligen und Professionellen ist typisch für die katholische Kirche. Freiwillige spenden ihre Zeit und ihre Fähigkeiten, ohne dadurch eine finanzielle Entschädigung zu erwarten. Ohne Freiwillige geht es in der Kirche oft nicht: Denn ohne Mitglieder im Kirchenchor, ohne Ministrantinnen und Ministranten, Pfarreirätinnen und -räte, Engagierte im Besuchsdienst, in der Liturgiegruppe etc. wäre es nicht möglich, ein derart grosses liturgisches, kulturelles und diakonisches Angebot in der Kirche anzubieten.
Allerdings können Freiwillige im kirchlichen Kontext nur bedingt mitbestimmen:
„Bei den Kirchen spielen sie [die Freiwilligen] eine wichtige Rolle, allerdings nicht selten ohne ausreichende Mitbestimmung.“ (Redmann, 2021, S. 5).
Zudem kann die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen und Professionellen mitunter spannungsreich und konflikthaft verlaufen. Die „Profis“ haben möglicherweise Angst, Freiwilligen würden sie ersetzen, während Freiwillige sich auf der anderen Seite von den Professionellen bevormundet oder reglementiert fühlen können. Beide Spannungen können in Form von wechselseitiger Abwertung und Nicht-Wertschätzung zum Ausdruck kommen. Weitere Konfliktherde können aufgrund von Asymmetrien von Informationen oder Machtkonstellationen entstehen. Dieses Phänomen lässt sich beispielsweise zwischen einer professionellen Geschäftsführung (z. B. hauptamtliches Pastoralteam) und einem ehrenamtlichen Vorstand (z.B. Kirchenpflege) beobachten. Eine klare Aufgaben- und Verantwortungsbeschreibung und nachvollziehbare Zielvorgaben sind in solchen Situationen für beide Seiten wichtig.
Wer engagiert sich freiwillig?
Der beliebteste Bereich für ein freiwilliges Engagement ist gemäss dem Freiwilligenmonitor Schweiz 2020 der Bereich Sport, in dem rund 13% der Bevölkerung über 15 Jahre freiwillig engagiert sind. Im Bereich Kirche und Religion sind es knapp 8%. Im kirchlichen und sozialen Bereich (d.h. betreuende und helfende Dienste) ist der Frauenanteil mit 63% bzw. 61% bei den freiwillig Engagierten hoch. Männer engagieren sich hingegen eher in den Bereichen Politik, Sport oder für einen Interessenverband. Zudem übernehmen Männer eher freiwillige Arbeiten, in denen sie führen, repräsentieren oder etwas verwalten können.
Ein schon länger beobachteter Trend in der Freiwilligenarbeit besteht darin, dass man sich zunehmend projekt- bzw. aufgabenspezifisch engagiert und das Engagement daher zeitlich begrenzt wird. Das traditionelle Engagement in Form eines langjährigen Einsatzes in einer gut gegliederten Organisation, für das man angefragt, berufen oder gewählt wird und für welches man bereit ist, sich in hierarchische und komplexe Strukturen einzulassen, verliert an Boden. Dies könnte mitunter erklären, warum die Anzahl der Pfarreirätinnen und -räte leicht sinkt.
Bedeutet dies, dass für den kirchlichen Bereich, zeitlich begrenzte projekt- oder aufgabenbezogene Engagements neu zu definieren und zu bewerben sind?
Motivation für ein Freiwilligenengagement
«Wer sich formell freiwillig engagiert, will mit anderen Menschen etwas unternehmen und bewegen, ihnen helfen, sich dabei weiterentwickeln und seine Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern sowie Spass haben» (Freiwilligenmonitor 2020, S. 11).
An erster Stelle stehen heute die sozialen Aspekte wie Geselligkeit und Spass, das Gemeinwohl sowie das Motiv, sich selbst weiter entwickeln zu können (Lernen und Entwickeln). Die ethisch-moralischen Motive, welche früher eine wichtige Stelle einnahmen, rückten in den Hintergrund.
Was könnte dies für die Kirchen bedeuten? Welche Lernfelder bieten die Kirchen ihren Freiwilligen an, in denen sie sich persönlich oder religiös-spirituell entwickeln können?
Auch das freiwillige Engagement hat einen Anfang und ein Ende. Es gilt daher auch freiwillige Mitarbeitende zu suchen, zu halten, zu fördern und – zum gegebenen Zeitpunkt – gebührend zu verabschieden. Das „Wie“ eines zeitgemässen Freiwilligenmanagements lässt sich folgendermassen beschreiben:
Eine zentrale Herausforderung besteht darin, neue Freiwillige zu gewinnen, insbesondere in einer Zeit, in der die Kirche mit Mitgliederschwund und gesellschaftlichen Veränderungen konfrontiert ist. Anerkennung und Wertschätzung der Freiwilligen spielen eine entscheidende Rolle, um dieses Engagement zu fördern.
Freiwilligenmanagement
Das freiwillige Engagement muss geplant, umgesetzt und aufmerksam begleitet werden. Mitschke-Collande spricht im Zusammenhang mit Freiwilligenmanagement von den 6 „B“ (begeistern, berufen, befähigen, beauftragen, begleiten und belohnen).
Es gilt erstens, Menschen für ein freiwilliges Engagement zu begeistern oder zu motivieren. Ein Tag der offenen Tür oder eine Schnupperzeit kann ein erster Türöffner sein. Zudem sollten Freiwillige berufen werden (d.h. ausgewählt, angesprochen, angeworben und angefragt) werden. Anschliessend gilt es, die Freiwilligen für ihr Engagement fit zu machen und zu befähigen. Die Aus- und Weiterbildung der Freiwilligen hat dabei eine grosse Bedeutung.
Jetzt gilt es sie offiziell in ihre Aufgabe oder ihr Amt einzusetzen bzw. zu beauftragen. Das kann auch mit Hilfe einer Engagements-Vereinbarung geschehen. Freiwillige sollten zudem während ihres Engagements bei auftauchenden Fragen und Herausforderungen begleitet werden, beispielsweise mit Hilfe von Inter- oder Supervisionsmassnahmen. In der Regel erhalten Freiwillige für ihren Einsatz keine finanzielle Entschädigung, dennoch gilt es, sie zu belohnen und ihre Arbeit wert zu schätzen. Dies lässt sich vielfältig umsetzen, sei es in Form von Dankesanlässen, der Möglichkeit zur Teilnahme an Aus- und Weiterbildungen, Spesenabgeltungen und Versicherungsschutz bis hin zu Geburtstagskarten oder einem Portrait der Freiwilligenarbeit in der Presse. Das Dankesessen gehört in der Schweiz zur häufigsten Form der Anerkennung gemäss dem Freiwilligenmonitor 2020.
Auch bei der Verabschiedung einer bzw. eines Freiwilligen soll nochmals die geleistete Arbeit wertgeschätzt bzw. honoriert werden, beispielsweise durch eine würdige Verabschiedung oder das Ausstellen eines Freiwilligenausweises oder eines Arbeitszeugnisses.
Freiwilliges Engagement hat eine Besonderheit: Der freiwillige Einsatz ist, wie das Wort bereits sagt, „freiwillig“. Dies bedeutet auch, dass Verantwortliche über Freiwillige nur bedingt formale Macht ausüben können und sich daher auch negatives Verhalten nur sehr bedingt sanktionieren lässt.
Daher muss die Kirche Antworten finden, wie sich das freiwillige Engagement verbindlich für alle Beteiligten gestalten lässt.
Menschen fühlen sich oft durch persönliche Einladungen angesprochen. So hilft es, potenzielle Freiwillige direkt anzusprechen, sei es durch Gespräche nach dem Gottesdienst oder individuelle Einladungen per Telefon oder E-Mail. Es hilft, den persönlichen Kontakt herzustellen, statt nur allgemeine Aufrufe zu machen.
Freiwillige als Retter in der Not: Neue Modelle eines kirchlichen Freiwilligenengagements
Seit längerer Zeit werden neue pastorale Modelle diskutiert, um dem kirchlichen Personalmangel zu begegnen. Einige Modelle setzen dabei zunehmend auf Freiwillige (z.B. Neuland St. Gallen: www.neuland-stgallen.ch). Freiwillige sollen in Zukunft vermehrt Verantwortung in den Pfarreien übernehmen. Werden sie in ihrer Tätigkeit durch Hauptamtliche begleitet, müssen letztere gleichzeitig an anderer Stelle zeitlich entlastet werden. Der Erfolg solcher Modelle dürfte davon abhängen, inwiefern es gelingt, traditionelle Formate des freiwilligen Engagements durch neue, kreative Formen und eine andere Kultur der Zusammenarbeit von Freiwilligen und Angestellten zu ersetzen. Andernfalls bewahrheitet sich die Feststellung von Rainer Bucher:
„Die meisten getauften und gefirmten Katholiken verspüren schlicht kein Interesse an den hohen Ansprüchen der Gemeindebewegung und an der damit verbundenen Neuverteilung der religiösen Arbeit, die nun den Laien zugemutet wird. Sie haben schlicht andere Sorgen und Relevanzen.“ (Bucher, 2012, S. 49)
Der Neuland-Prozess bleibt im Bistum St. Gallen ein zentrales Anliegen. Dennoch müssen wir bisher eine durchzogene Bilanz ziehen. Während die Einbindung von Freiwilligen in einigen Seelsorgeeinheiten sehr erfolgreich verläuft, fällt es vielen anderen schwer, das Kernanliegen des Neuland-Prozesses zu verstehen. Dort, wo der Prozess gut umgesetzt wird, zeigt sich, dass sich der Einsatz trotz Zeitmangels lohnt.
Einschub Aus- und Eintritte im Jahr 2023
Während die Zahl der Freiwilligen stabil scheint, steigen die Austrittszahlen an: Im Jahr 2023 sind 67’497 Personen aus der katholischen Kirche ausgetreten, das sind ca. doppelt so viele Menschen wie im Vorjahr (Jahr 2022: 34’561, 2021: 34’182, 2020: 31’402, 2019: 31’772). Der Mitgliederstand lag Ende 2023 bei ca. 2.8 Mio. Mitgliedern (2).
Somit bewahrheiten sich die Prognosen: Die Berichte über die Missbrauchsskandale haben die Menschen zu Tausenden austreten lassen. Über die gesamte Schweiz liegt die Austrittsquote bei durchschnittlich 2.6%.
Auffällig sind die kantonalen Unterschiede. So verzeichnen die Kantone Genf, Wallis, Neuenburg und Waadt praktische keine Austritte. Diese Beobachtung ist einer anderen Organisationsstruktur der Kirchen in den letztgenannten Kantonen geschuldet, in denen es keine formale und mit Kirchensteuerpflicht verbundene Mitgliedschaftsstruktur gibt, aus der man überhaupt austreten könnte.
Rechnet man diese Kantone (NE, GE, VS, VD) aus der Statistik heraus, so ergibt sich eine durchschnittliche Austrittsquote von 3.1% (2022: 1.6%). D.h. 3.1 Personen pro 100 katholische Mitglieder verliessen im Jahr 2023 die Kirche. Diesen steilen Anstieg der Austrittszahlen im Zuge der Veröffentlichung der Berichte zu den Missbrauchsskandalen lässt sich auch im benachbarten Deutschland feststellen (z.B. wurde m.E. ein vielbeachtetes Gutachten im Bistum Köln im Jahr 2021 veröffentlicht).
Durchschnittlich lag in Deutschland die Austrittsquote im Jahr 2021 bei 1.6% und stieg im Jahr 2022 auf 2.4% an. Im Jahr 2023 sank sie auf 1.9%. In Österreich lagen die Austrittsquoten bei 1.5% (2021), 1.9% (2022) und 1.8% (2023).
Richtet man den Blick auf die Kantone mit den grössten Verlusten, zeigen die Kantone Aargau, Solothurn und Baselstadt hohe anteilsmässige Austrittszahlen. Während in Baselstadt im Jahr 2023 4.5 Personen pro 100 Mitglieder aus der katholischen Kirche ausgetreten sind, waren es in den Kantonen Aargau und Solothurn jeweils 4.6 Personen (vgl. auch Grafik 4)..
Im Vergleich: In der evangelisch-reformierten Kirche traten im Jahr 2023 39’517 Personen aus der Kirche aus (3) (2022: 30’393, 2021: 28’798, 2020: 27’191 Personen). Die Mitgliederzahl lag Ende 2023 bei ca. 1.86 Millionen. Die katholische Kirche zählt also knapp 1 Million mehr Mitglieder als ihre reformierte Schwesterkirche.
Im Gegensatz zu den Austritten bewegen sich die Eintritte seit Jahren auf tiefem Niveau. Im Jahr 2023 traten 1’004 Personen in die katholische Kirche ein (Jahr 2022: 1’080, 2021: 910, 2020: 735, 2019: 895 Personen). Die Eintrittsrate ohne die Kantone NE, GE, VS, VD sowie Kantone ohne Angaben beträgt 0.04%. Das Verhältnis zwischen Ein- und Austritten liegt somit etwa bei 1:77.
Abbildung 4
Verwendete Literatur
- Badelt, C., & More-Hollerweger, E. (2007). Ehrenamtliche Arbeit im Nonprofit Sektor. In C. Badelt, M. Meyer, & R. Simsa (Hrsg.), Handbuch der Nonprofit Organisation. Strukturen und Management (S. 503–531). Stuttgart: Schäffer-Poeschel Verlag.
- Braune, P., & Alberternst, C. (2013). Führen im öffentlichen Bereich und in Non-Profit-Organisationen: Handeln zwischen Politik und Verwaltung – Instrumente und Arbeitsfelder. Berlin / Heidelberg: Springer.
- Bruhn, M. (2012). Marketing für Nonprofit-Organisationen. Stuttgart: Kohlhammer.
- Bucher, R. (2012). „… wenn nichts bleibt, wie es war“. Zur prekären Zukunft der katholischen Kirche. Würzburg: Echter-Verlag.
- Eckardstein, D. v. (2007). Personalmanagement. In C. Badelt, M. Meyer, & R. Simsa (Hrsg.), Handbuch der Nonprofit-Organisation. Strukturen und Management (S. 273–298). Stuttgart: Schäffer-Poeschel Verlag.
- Helmig, B., & Boenigk, S. (2012) Nonprofit Management. München: Vahlen Verlag.
- Lamprecht, M., Fischer, A., & Stamm, H. (2020). Freiwilligen-Monitor Schweiz 2020. Zürich: Seismo Verlag.
- Lichtsteiner, H., Gmür, M., Giroud, C., & Schauer, R. (2013). Das Freiburger Management-Modell für Nonprofit-Organisationen (7., neu bearb. Aufl. ed.). Bern: Haupt Verlag.
- Mitschke-Collande, T. v. (2012). Schafft sich die katholische Kirche ab? Analysen und Lösungen eines Unternehmensberaters. München: Kösel.
- Müller, D., Hameister, N., & Lux, K. (2017). Anstoß und Motive für das freiwillige Engagement. In J. Simonson et al. (Hrsg.), Freiwilliges Engagement in Deutschland, Empirische Studien zum bürgerschaftlichen Engagement, S. 413-435, Wiesbaden: Springer Verlag.
- Redemann, B. (2012). Erfolgreich führen im Ehrenamt. Ein Praxisleitfaden für freiwillig. Wiesbaden: Springer Verlag.
- Wäckerlig, O., Baumann-Neuhaus, E., & Bünker, A. (2022). Entkirchlichung als Prozess. Beobachtungen zur Distanzierung gegenüber Kirche und kirchlicher Religiosität, in: J. Stolz, et. al., Religionstrends in der Schweiz. Religion, Spiritualität und Säkularität im gesellschaftlichen Wandel. Wiesbaden: Springer-VS, 105 – 142.
- Winter-Pfändler, Urs (2015). Kirchenreputation. Forschungsergebnisse zum Ansehen der Kirchen in der Schweiz und Impulse zum Reputationsmanagement, St. Gallen: Edition SPI.
Anmerkungen
(1) Bei den Zahlen zu den Freiwilligen handelt es sich um Schätzungen der Pfarreien, i.d.R. der Pfarreisekretariate.
(2) Keine Zahlen zu den Austritten liegen aus den Kantonen Baselland und Tessin vor. Eintrittszahlen fehlen aus den Kantonen Baselland, Tessin und Jura.
(3) In den Jahren 2023, 2022 und 2021 liegen keine Daten aus den Kantonen Neuenburg, Waadt und Wallis vor. Im Jahr 2020 fehlen zusätzlich die Angaben aus dem Kanton Uri. Bei den Zahlen aus den Jahren 2021-2023 wurden die Austritte aus der evangelisch-methodistischen Kirche mitgerechnet (2023: 4’783 Mitglieder, 284 Austritte).
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